Flüchtlinge stellen sich vor    

 

Ich heiße S. Almatar und bin 28 Jahre alt. Seit August 2015 bin ich in Deutschland. 5 Monate lebte ich in Gaienhofen und jetzt habe ich eine eigene Wohnung in Bettnang.

Ich komme aus Syrien. Mein Weg von Syrien nach Deutschland dauerte 1 Monat. Über den Libanon, die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn bin ich teils zu Fuß, mit dem Bus, dem Zug und dem Schiff nach Deutschland gekommen. Meine Eltern sind noch im Libanon, aber wir haben Kontakt miteinander. Sie fehlen mir sehr und ich habe großes Heimweh nach ihnen und meinem Land.

In Syrien habe ich den Beruf KFZ Mechaniker erlernt und abgeschlossen. Nach 2 Jahren Militärdienst, habe ich als Kellner in einem amerikanischen Restaurant gearbeitet. In Deutschland erhoffe ich mir, Grafik Design studieren zu können und mich in diesem Beruf selbständig zu machen.

Wenn der Krieg in meiner Heimat zu Ende ist, würde ich gerne wieder nach Syrien zurückkehren.

Ich konnte bereits für 3 Monate ein Praktikum in einer Werbeagentur machen und freute mich über den Job beim Bauhof in Gaienhofen.

Ich habe mich bis jetzt in Deutschland sehr wohl gefühlt, ich habe viel gelernt und viele nette und hilfsbereite Leute kennengelernt. Am Wichtigsten hier ist es, die deutsche Sprache zu lernen. Im Integrationskurs lerne ich die deutsche Sprache sehr engagiert und erfolgreich. Die Grundstufen habe ich schon abgeschlossen und z.Zt. besuche ich den B2 Aufbaukurs.

Die Menschen im Helferkreis haben mich sehr unterstützt und mir geholfen die vielen Anträge und Formulare auszufüllen. 


Flüchtlinge stellen sich vor

 

Ich heiße Samiullah, bin 23 Jahre alt und komme aus Afghanistan.

Seit Juli 2015 bin ich in Deutschland. Mein Weg von Afghanistan nach Deutschland hat 2 Monate und 15 Tage gedauert.

Zuerst bin ich nach Karlsruhe gekommen und anschließend hier nach Gaienhofen.

Frage:

Warum sind Sie nach Deutschland gekommen und was möchten Sie hier tun?

Ich bin nach Deutschland gekommen, weil mein Leben in Afghanistan nicht mehr sicher war. Zu Hause habe ich angefangen Informatik zu studieren, aber leider konnte ich die Ausbildung nicht abschließen. Hier möchte ich die Ausbildung fortsetzen. Ein dreimonatiges Praktikum in einer IT Firma habe ich bereits absolviert und für 6 Monate habe ich in einer Bäckerei auf der Höri gearbeitet. Zur Zeit bin ich in einem Integrationskurs um Deutsch zu lernen. Es ist so wichtig, dass ich gut Deutsch lerne und das mache ich auch sehr fleißig. Ich würde sehr gerne hier in der Nähe wohnen bleiben, in Singen oder in Radolfzell.

Frage: Sie sind weit weg von Ihrer Heimat, wie fühlen Sie sich hier?

Ich bin dankbar hier zu sein, weil ich mich hier sicher fühle und ich bin gerne in Gaienhofen. Die Menschen im Helferkreis, v.a. Irene und Monika haben mir sehr geholfen. 


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„Höriweite Kooperation“ – Helferkreis Gaienhofen beginnt Zusammenarbeit mit den Helferkreisen Moos und Öhningen
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Flüchtlingskinder hoch zu Ross – Helferkreis Gaienhofen wendet therapeutisches Reiten an
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Helferkreis Gaienhofen ermöglicht Auftritt von syrischem Ehepaar am Open See Festival in Konstanz
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